Ernährung ist Kommunikation von Anfang an
Ernährung ist elementare Kommunikation – von Anfang an. Im Mutterleib erfährt das Ungeborene viel über die Ernährungsgewohnheiten der Mutter – und beginnt sich daran zu gewöhnen. Eine erste beeindruckende Kommunikation geschieht, wenn das Neugeborene kurze Zeit nach der Geburt beginnt, den Weg zur Brust zu suchen und zu finden. Breastcrawling nennt das die Fachwelt.
Ernährungsgewohnheiten sind vertraut wie die Muttersprache
So wie wir in die Sprache, die uns umgibt, hineinwachsen, werden wir auch von den Ernährungsgewohnheiten, die wir in frühester Kindheit gelernt haben, maßgeblich geprägt. Gleichzeitig sind wir lernfähig. So wie wir neue Sprachen lernen können, so können wir uns auch neue Ernährungsgewohnheiten aneignen. Dennoch: Gleich wie die Muttersprache die uns vertrauteste aller Sprachen bleibt, bleibt uns die Erinnerung an „altvertraute“ Ernährungsgewohnheiten ein Leben lang im Gedächtnis.
Ernährungsgewohnheiten zu verändern ist (k)ein Kinderspiel
Wir sind lernfähig. Lernen bedeutet immer auch Veränderung. Mit jeder Veränderung lassen wir etwas Vertrautes in den Hintergrund treten. Vielleicht wird es im Laufe der Zeit blasser, verloren geht es nicht. In jedem Veränderungsprozess spielen Emotionen eine zentrale Rolle. Angst lähmt, Freude beflügelt. Manchmal genügt eine Veränderung der Blickrichtung für diesen emotionalen Richtungswechsel. Das ist Lernen auch: zu entdecken, was ich gewinne, wenn ich etwas verändere.